UIPRE Glossar
A / B / C / D / E / F / G / H / I / J / K / L / M / N / O / P / Q / R / S / T / U / V / W / X / Y / Z

A-Betrieb
Betriebsweise von Leistungsverstärkern, bei der der Arbeitspunkt im Ruhezustand in der Mitte des linearen Kennlinienteiles liegt


A-GPS
Assisted Global Positioning System = Assistiertes Positionierungssystem für mobile Endgeräte, bei denen der GPS-Empänger fest im Mobilfunknetz integriert ist und genaue Ortung von Hotspots ermöglichen.


A-Kanal
Bisweilen benutzte Bezeichnung für einen der beiden ISDN-Basiskanäle Kanäle mit 64 kBit/s Übertragungsrate, sollte vermieden werden.


A-Netz
Altes analoges Mobilfunknetz (1957 ... 1977) im Frequenzbereich 156 ... 174 MHz, Frequenzmodulation, Kanalabstand 50 kHz


a-Si
Amorphes Silizium mit ungeordneter Molekülanordnung (z. B. in Solarzellen), im Gegensatz zu c-Si = kristallinem Silizium mit regelmäßiger Molekülanordnung


A-Signal
Austastsignal bei analogen Fernsehen


A-Time
Absolutzeit bei Digitalaufnahmen, zeigt die verstrichene Aufnahmezeit ab (Band-) Beginn an


A/D
Analog/Digital-Wandlung


AA-Betrieb
Betriebsweise von HiFi-Verstärkern, bei denen man den Lastwiderstand über zwei getrennte Verstärker versorgt. Der eine liefert eine stabile Spannung der andere den stabilen Strom. Damit werden Einschwingvorgänge durch die in der bewegten Lautsprecher-Schwingspule induzierten Spannungen unschädlich gemacht.


AAA
Bezeichnung für eine konventionelle Schallplatte, die analog aufgenommen und analog gemastert wurde


AAD
Bezeichnung für eine CD, die analog aufgenommen und analog gemastert wurde


AAL
(Asynchronous Transfer Modus Adaption Layer) ATM Adaption Layer, setzt im Breitband-ISDN die paket­orientierte Anschlussdaten konstanter Bitrate in variable Bitraten um


AB-Betrieb
Betriebsweise von Leistungsverstärkern, bei der der Arbeitspunkt im Ruhezustand im unteren Kennlinienteil liegt. Das reduziert die Ruheverluste und erhöht den Wirkungsgrad, leider aber auch die Verzerrungen.


Ablenkwinkel
Winkel, den der Elektronenstrahl am Ende des Halses von Fernsehbildröhren zur Erzeugung eines formatfüllenden Fernsehbildes abgelenkt werden muss


ABR
Available Bit Rate = Verfügbare Bitrate = Flusssteuerung mit verschiedenen Rückmeldearten im ATM-Netz


ABS
Anti-Blockier-System = Regelt beim Bremsen von Autos den Bremsdruck so, dass die Räder nicht blockieren und die Lenkfähigkeit erhalten bleibt.


Abschattung
(engl.: Shading):Geographische oder bauliche Hindernisse zwischen Funksender und Empfänger, die sich umso störender auf den Empfang auswirken (abschatten), je kürzer die Wellenlänge der Funkwellen ist.


Absturz
Physikalischer (hardwaremäßiger) oder softwaremäßiger Zusammenbruch eines funktionierenden elektronischen Systems als Folge von Fehlbedienung, Stördaten, Viren oder anderer Störungen.


Abtaster
siehe Scanner


Abtastfrequenz
Zyklus, in dem in der Digitaltechnik die einzelnen Proben genommen werden, z. B. 8 kHz beim Telefon, 44,1 kHz bei der CD


Abtaststift
Nadelförmige konisch oder elliptisch geschliffenen Saphir- oder Diamandstifte zum Abtasten von Langspielplatten


Abtasttheorem
Gesetzmäßigkeit laut Shannon, nach der für die exakte Darstellung eines periodischen Signals begrenzter Bandbreite zwei Abtastungen je Periode nötig sind. Praktisch muss deshalb bei der A/D-Wandlung die Abtastfrequenz mehr als doppelt so hoch sein, wie die Frequenz des höchsten vorkommenden Spektrumanteils. Um 20 kHz korrekt zu digitalisieren, benötigt man eine Samplingfrequenz von mehr als 40 kHz


Abtastung
1. Übertragung der Informationen nichtelektronischer Träger (Film- oder Bildmaterial) auf elektronische Träger (Film- oder Bildmaterial) auf elektronische Träger (Film- oder Bildmaterial) auf elektronische oder optoelektronische Träger; 2. Umwandlung der Momentanwerte analoger Signale (Proben) in digitale Signale


Abwärtskompatibilität
Verträglichkeit eines fortentwickelten Systems mit einem früheren


AC
1. Alternating Current = Wechselstrom; 2. Authentification Center = Authentifizierungszentrum beim Mobilfunk. Hier sind Schlüssel und Algorithmen hinterlegt, mit denen die Sprache und Signalisierung verschlüsselt werden kann.


AC-3
Komprimiertes Digital-Audio-Format (z. B. Dolby Digital) mit 6 Kanälen für realistische Raumklangerlebnisse


Access Point
(Zugangspunkt) Basisstation, über den Bluetooth-Geräte Zugang zu anderen Netzen wie ISDN oder DSL erhalten


Access Time
Zugriffszeit = Zeit, die ein Computer braucht, um Informationen im Speicher zu finden und zu nutzen


Account
Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk oder einem Online-System


ACL
(Asynchronous Connection Link) asynchrone, drahtlose, paketorientierte Übertragung. Bei Bluetooth das Gegenstück zu SCO


ACMOS
(Advanced CMOS) CMOS-Technologie mit 3-µm-Strukturen (Siemens)


ACTE
(Approval Committee for Terminal Equipment, Europe) Europäisches Zulassungskommittee für Funk-Endgeräte


ADAE
Access Demand Assignment Equipment = Möglichkeit des Demand Assignment = Zuteilung von Satelliten-Transponderkapazität auf Anforderung (siehe auch SPADE).


Adapter
Anpassstück zwischen zwei Steckverbindungen


ADC
American Digital Cellular = Amerikanisches Mobilfunksystem, Gegenstück zum europäischen GSM


AdClick Rate
Erfolgsquote eines Werbebanners auf einer Internetseite


Additive Farbmischung
Erzeugung farbigen Lichtes durch Addition der Grundfarben Rot/Grün/Blau. Zu gleichen Anteilen gemischt ergeben sie Weiß (100 %) bis Schwarz (0 %)


ADPCM
(Adaptive Differential Puls Code Modulation) wird bei DECT-Telefonen benutzt


ADR
(Astra Digital Radio) Mit DAB kompatibles Verfahren zur Übertragung vieler digitaler Hörfunkkanäle auf den Unterträgern der Satellitenkanäle, basiert auf MUSICAM bzw. MPEG-1 Audio/Layer II.


Adresse
Ein bestimmtes Datenwort zur Kennzeichnung eines zusammenhängenden Speicherbereiches bzw.dessen erster Speicherplatznummer


ADSI
(Analog Display Service Interface) Signalprotokoll als Standard zur simultanen Daten- und Sprachübertragung über normale Telefonleitungen, dient auch als Standard für Bildschirmtelefone.


ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line = Unsymmetrischer DSL-Anschluss für hohe Datenrate von 9 Mbit/s in Vorwärtsrichtung und 640 kbit/s in Rückwärtsrichtung


ADTV
(Advanced Definition TV) Verfahren zur Minderung des Crosscolors (Farbverfälschung) bei PAL-Fernsehgeräten


AEC
Automatic Editing Control: 1. Automatische Rechtschreibe-Überwachung (z.B. in Computern); 2. Automatisches Schnittsystem für die Gestaltung von Videoband-Produktionen


AES
Advanced Encryption Standard = Weiterentwickelter Standard für die stör- und abhörsichere Verschlüsselung von Nachrichten in WLANs


AFC
1. (Automatic Frequency Control) Automatische Frequenzregelung; 2. (Automatic Fading Controll) Automatischer Schwundausgleich; 3. Alkaline Fuel Cell = Alkalische Brennstoffzell


AfK
Arbeitsgemeinschaft für Kommunikationsforschung


AFN
American Forces Network = Rundfunkanstalt für die amerikanischen Truppen, in Europa gegründet


AFT
Automatic Fine Tuning = Automatische Feinabstimmung von Funkempfängern


AGC
(Automatic Gain Control) Automatische Verstärkungsregelung, Verstärkeranpassung


AGE
Automatische Gebührenerhebung, z.B. für Fahrzeuge auf mautpflichtigen Straßen


Ah-Wirkungsgrad
(Coulombscher Wirkungsgrad) In Akkus = Verhältnis zwischen effektiv entnehmbarer Kapazität und eingeladener Kapazität (Ladewirkungsgrad) Liegt bei "Solarbatterien“ bei 90 %, bei NC-Zellen bei 60 %


AIDA
(Advanced Integrated Circuit Design Aids) = Fortschrittliche Entwicklungshilfe für den Entwurf integrierter Schaltungen


AIKEN-Code
4-Bit-BCD-Code mit Korrektursprung (+6) zwischen zwischen 4 und 5


AIS
Alarm Indication Signal = Fehlermeldesignal in ATM-Systemen


Akkumulator
Sammler; 1. Wiederaufladbares galvanisches Element zur Stromversorgung mobiler elektronischer Geräte; 2. Additions/Subtraktionsteil in modernen Computern. Er rechnet jede neu eingegebene Zahl zum gespeicherten Ergebnis hinzu


Aktive Bauelemente
Elektronische Bauelemente mit Verstärkerwirkung


Aktive Lautsprecher
Lautsprecherbox mit integriertem Verstärker


Aktuator
Element, das elektrische in eine physikalische (mechanische) Größe umsetzt, Gegenstück zum Sensor


Akustikkoppler
Modem, mit dem Computer über das Telefonnetz Daten senden oder empfangen können


Akustische Rückkopplung
Störende Erscheinung bei Beschallungsanlagen, in denen die Lautsprecher-Schallkeulen auf die schallempfindlichen Bereiche von Mikrofonen treffen.


ALC
Automatic Level Controll = Automatische Pegelanpassung = Verstärkungsregelung einer Verstärkerstufe mit einer aus dem Signal abgeleiteten Regelgröße


ALGOL
Algorithmic Orientated Language = Auf Rechenvorschriften bezogene, problemorientierte Programmiersprache für technisch wissenschaftliche Aufgaben.


ALGOL
Algorithmic Language = Rechenvorschriftbezogene Programmiersprache für technisch-wissenschaft­liche Aufgaben


ALI
Autofahrer Leit- und Informationssystem


Aliasing
(Umklappen, Fakten) Störeffekte beim Analog/digital-Wandlen, wenn das Analogsignal über die halbe Abtastfrequenz hinausragt


Aliasing-Filter
Tiefpassfilter, das den Frequenzbereich des Analogsignals oberhalb der halben Abtastfrequenz extrem stark unterdrückt (bis über 100 dB)


Alpha Service, D1-
Kurznachrichtendienst (Short Message Service), um von jedem Telefon aus Texte mit bis zu 160 Buchstaben oder Zahlen übermitteln und über das Display des Mobiltelefons wiedergeben zu können


Alphanumerisch
Informationsdarstellung mit Ziffern und Buchstaben (Alphanumerische Zeichen)


ALS
Alarm Indication Signal = Signal zur Fehlermeldung im ATM


AltaVista
Schnelle Suchmaschine fürs Internet


ALU
Arithmetic Logic Unit = Arithmetisch-logische Einheit = Funktionslösendes Kernstück aller Computer-Zentraleinheiten, löst arithmetische Funk­tionen (Addition, Subtraktion) und logische (UND, ODER, NICHT)


AM
1. Amplitudenmodulation; 2. Air Mass = Dämpfungswirkung der Erdatmosphäre auf das Spektrum der Sonnenstrahlen: AM im Weltall = 0, AM auf der Erde bei senkr. Sonneneinfall = 1,5; AM in unseren Breiten = 3


AM-Unterdrückung
Schaltungsmaßnahmen, um Störungen frequenzmodulierter Signale durch Amplitudenschwankungen zu vermeiden. Man erreicht das durch stark übersteuerte Verstärker.


AMD
1. Advanced Microsystem Devices = Hersteller von Mikroprozessorsystemen; 2. Apriori Motion Detector = Bewegungsdetektor zum Erkennen schneller Bewegungen im Fernsehbild


AMI-Code
Alternate Mark Inversion Code = Verfahren für die serielle Übertragung binäre Informationen. Bei ihm werden die 1-Signale abwechselnd direkt und umgepolt übertragen. Damit werden ebenso viele positive wie negative Impulse übertragen und ein Gleichspannungsanteil des Datenstromes vermieden


AMLCD
(Active Matrix Liquid Crystal Display) Bildpunktsteuerung der LCS über eine aktive Matrix (z. B. TFT)


Amperestunden
(Ah) Produkt aus Strom (A) und Zeit (h, Stunden)


Amplifier
Verstärker


Amplitude
Maximale Auslenkung einer schwingenden Größe aus ihrer Ruhelage


Amplitudensieb
Schaltung zum Abtrennen der Synchronsignale aus dem Videosignal


AMPS
1. Analoger Mobilfunk-Standard = in den USA, Südamerika und im pazifischen Raum, arbeitet im 800-MHz-Bereich, ist aber zu keinem europäischen Standard kompatibel; 2. Advanced Mobile Phone System = Weiterentwickeltes (Digitales) Mobilfunksystem in den USA auch D-AMPS, mit TDMA im 1900-MHz-Bereich. Zwischenschritt zur 3. Generation ist EDGE


Analog
Darstellung einer kontinuierlich veränderliche Größen durch eine andere und ihr entsprechenden physikalischen Größe (Analogie), z. B. wachsender Schalldruck durch wachsende Leistung, In der Analogtechnik sind beliebig kleine Veränderungen ermöglichen.


Analog/Digital-Wandler
Schaltung zum Umwandeln analoger Größen in entsprechende digitale (A/D-Wandler)


AND
(UND-Funktion) Konjunktion, Ergebnis entspricht der Schnittmenge in der Mengenlehre


Anemometrie
Strömungsmesstechnik, Geschwindigkeitsmessung flüssiger oder gasförmiger Stoffe (siehe auch Laser-Doppler-Anemometrie)


Anfangsspannung
Klemmenspannung eines Akkumulators, die unter gegebenen Entladebedingungen bei 10 % Entnahme der überhaupt entnehmbaren Kapazität gemessen wird


Angle
Blickwinkel


Anpassung
Gleichheit zwischen dem Innenwiderstand eines Generators und dessen Lastwiderstand herstellen. 1. Nur bei Anpassung kann der Generator seine größte Leistung abgeben (z. B. Verstärker an Lautsprecher); 2. Bei der hochfrequenten Signalübertragung über Kabel verhindert Anpassung darüber hinaus unkontrollierte Reflektionen und störende Stehwellen


ANRS
Automatic Noice Reduction System = Rauschunterdrückungssystem, das dem Dolby-System ähnelt


ANSI
American National Standards Institut = Amerikanischer Normenausschuss, sein IS 136 = Bestandteil des D-AMPS-Systems


Antenne
Einrichtung zum Abstrahlen und Empfangen elektromagnetischer Schwingungen (Funkwellen). Form. Gestaltung und Größe der A. richten sich nach dem Frequenzbereich und der zu übertragenden Leistung


Antennen-Nennwderstand
Maß für den Wellenwiderstand der anschließbaren Übertragungsleitung


Antennen-Niederführung
Übertragungsleitung zwischen der Antenne und dem Empfänger bzw. den vorgeschalteten Trenn- und Verstärkerelementen


Antennen-Rotor
Ferngesteuerte Schwenkeinrichtung einer Antenne zu deren genauer Ausrichtung auf einen gewünschten Sender


Antennengewinn
Verhältnis zwischen der Strahlungsstärke einer bestimmten Antenne zu der einer Bezugsantenne. Gewinn eines Halbwellendipols gegenüber einem Kugelstrahler: 2,14 dB


Antennenweichen
Frequenzfilter zu störungsfreien Zusammenschaltung verschiedener Antennen


Antiskating
Maßnahme bei Analogplattenspielern, um die auf den Abtaststift zur Plattenmitte einwirkende Skatingkraft zu kompensieren (Antiskating-Vorrichtung)


AOL
American Online = Großer, weltweit tätiger Online-Diensteanbieter


APC
Automatic Program Control Magnetband Suchlauf = Detektionsfunktion, die das Magnetband beim Schnelllauf bei der nächsten Programmpause abstoppt


Aperturfehler
Fehler beim Öffnen eines Schaltelements (in einem Analog/Digital-Wandler): führt zu nichtlinearen Fehlern (Verzerrungen) und Frequenzgangabfall im Hochtonbereich


APF
Automatischer Programmfinder = Hilfe zum raschen Auffinden von Programmteilen in Videorecordern


API
Application Program Interface = Schnittstelle beim digitalen Fernsehen: zwischen elektronischem Programmführer EPG und dem Anwenderprogramm


Apogäum
Erdfernster Punkt einer elliptischen Satellitenbahn


Archie
System zum Sammeln und Suchen von Dateien im Internet mit dem FTP-Dienst


ARD
Arbeitsgemeinschaft der öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands


ARI
Autofahren-Radio-Informationssystem = Verkehrsfunk im UKW-Rundfunkbereich, wird auf auf 57 kHz Zwischenträger übertragen.


ARP
Address Resolution Protocol = Adressauflösungsprotokoll, Prozeduren eines Kommunikationsprotokolls, die die physikalische Netzadresse MAC der IP-Adresse zuordnet


Arpanet
(Advanced Research Projects Agency Network) Ursprünglich militärisches Datennetz und Vorgänger des heutigen Internet


Array
Anordnung, Feld aus einzeln programmierbaren Speicherzellen, Speichermatrix


ARX
(Automatic Radio Exchange) Funksystem für die automatische Vermittlung


ASA
American Standards Assoziation = Amerikanischer Normenausschuss


ASCII
(American Standard Code for Information und Interchange) Heute weltweit vorherrschender und dem deutschen Telegrafenalphabet ähnelnder binärer Code für den Informationsaustausch zur Darstellung von Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen


ASD
(Astra Satellite Radio) = Digitale Unterträger, die auf analogen TV-Transpondern von Satelliten übertragen werden (siehe auch DISCOS)


ASIC
Anwenderspezifische Integrierte Schaltung


ASP
Active Server Pages = Aktive Seite eines Netz-Servers


Assemble-Schnitt
Elektronischer Schnitt für nahtloses Aneinanderfügen von Videobandaufnahm in Schrägspuraufzeichnung


Assembler
Monteur = Maschinenorientierte Programmiersprache, die sich aus dem Befehlsvorrat der jeweiligen CPU ergibt. Assemblerbefehle sind 4- bis 16-stellige Bitkombinationen (Codeworte), die sedezimal dargestellt werden und aus einer Operationsanweisung und einem Operanden bestehen


ASTRA
Satelliten der privaten Betreibergesellschaft SES im luxemburgischen Betzdorf


Asymetrische Übertragung
Datenübertragung, bei der der Downlink (Datenstrom vom Server zum Teilnehmer) eine höhere Datenrate überträgt, als der Uplink vom Teilnehmer zum Server.


AT-Befehle
(attention = Achtung) Kommandos, mit denen Modems gesteuert werden


ATE
(Automatical Test Equipment) Automatische Testeinrichtung


ATF
(Automatic Track Following/Finding) Automatische Spurnachführung bei Videosystemen


ATM
(Asynchronous Transfer Modus) Paketorientiertes Daten-Übertragungsverfahren im Breitband-ISDN, Bei ihm werden Benutzerinformationen in Zellen unterschiedlicher Länge verpackt und mit hoher Übertragungsrate transportiert.


ATM-Connection
ATM-Verbindung aus virtuellen Pfaden oder Kanälen


ATM-Link
ATM-Übermittlungsabschnitt


ATM-Reference Model
ATM-Referenzmodell, in dem alle Aspekte der ATM-Kommunikation strukturiert erfasst und festgelegt sind


ATM-Traffic Descript­or
ATM-Verkehrsbeschreibung, Liste mit Beschreibungen wesentlicher Verkehrsmerkmale einer angeforderter ATM-Verbindung


ATM-Zelle
53 Byte langes Datenpaket, das aus 48 Byte Benutzer­informationen und einem 5 Byte langen Adressvorspann gebildet wird


ATRAC
Adaptive Transform Acoustic Coding = Bei der Mini Disc benutztes Datenreduktionsverfahren mit gegenüber der CD 5-fachen Informationsverdichtung


Attachment
Anlage oder Anhängsel (Texte, Sound oder Videodaten einer E-Mail


Audio
von Hören, Sammelbezeichnung für den gesamten akustischen Hörbereich zwischen 20 Hz und 20 000 Hz


Audio-Muting
Pegelabsenkung in Audiogeräten, beispielsweise zum Leisestellen oder zur Störungsunterdrückung


Audio-Vision
Aufzeichnung, Speicherung, Übertragung und Wiedergabe von Tönen und Bildern, Informationsvermittlung mit Ton und Bild


Auflösung
Anzahl wagerechter und senkrechter Bildpunkte (Pixel) eines Monitorbildes, Maß für die Genauigkeit einer Bildübertragung, angegeben als Zahl der Linien, Zeilen oder Bildpunkte, die in einer bestimmten Zeit abgetastet, übertragen und dargestellt werden können.


Aufwärtsfrequenz
Empfangsfrequenz des Satelliten für die Signale der Bodenstation


Aufwärtskompatibilität
Verträglichkeit eines Systems mit zukünftigen Weiterentwicklungen


Ausgangsleistung
Bei Anpassung lieferbare Leistung eines Verstärkers; dabei unterscheidet man die Sinus-Dauertonleistung und die Musikleistung


Ausleuchtzone
Die Bündelung des vom Satelliten abgestrahlten „Licht“-Kegels bedingt die Sendeleistung am Empfangsort. Die grafische Darestellung nennt man Footprints. Spots oder Beams heißen Nebenausleuchtzonen


Aussteuerung
Spannungspegel bei der Magnetbandaufnahme; er muss sich auf den linearen Bereich der Magnetisierungskennlinie beschränken, darf aber im Interesse ausreichenden Störabstandes nicht zu klein sein


Austastlücke
Zeit des unsichtbaren Elektronenstrahl-Rücklaufs am Ende jeder Fernsehzeile (horizontale Austastlücke) oder vom Ende jedes Halbildes zum Anfang des folgenden (vertikale Austastlücke). In den Austastlücken werden Zusatzinformationen übertragen


Autofocus
Automatische Schärfeeinstellung bei Kameras


Autoreverse
Automatische Laufrichtungs- und Spurumschaltung am Bandende von Audio-Compactcassetten


Aux
Auxiliary Input = Hilfseingang= zusätzlicher hochohmiger Audioeingang (bis 47 kOhm) an Audio-Komponenten zum Anschluss von Zusatzgeräten (Magnetbandgeräte, Tuner, CD- oder DVD-Spieler, Video- und Fernsehton usw)


AV
Audio/Video = Gleichzeitiges Angebot von Ton (Audio) und Bild (Video) auch Audio-Vision


AV-Buchse
Älterer DIN-Anschluss an Fernsehgeräten für Videorecorder, Satellitenempfänger oder Hi-Fi-Anlagen. Neu: Scart-Buchse


AVL
Automatic Verhicle Location = Automatische Ortsbestimmung von Fahrzeugen


Azimuth
1. Winkelbezeichnung an einer Satelliten-Empfangsanlage, zur Kennzeichnung der horizontalen Position der Parabolantenne (Kompasswinkel); 2. Bei Magnetbandgeräten Stellung des Magnetkopfspaltes gegenüber der Bandlaufrichtung (z. B. 90°), bei Schrägspuraufzeichnung auch wechselnd: bei DAT ±20°, bei 8-mm-Video ±10°, bei VHS ±6°, bei Beta ±7°


A / B / C / D / E / F / G / H / I / J / K / L / M / N / O / P / Q / R / S / T / U / V / W / X / Y / Z